Thema: Wie findet ihr den Islam?

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aus Tokyo xD

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Jessica 1120 - Avatar

Jessica 1120 (22) aus Tokyo xD

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schrieb :

#1

Frage steht oben.Ich bin Muslime,wer noch?

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whatelse - Avatar

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whatelse (24)

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schrieb :

#128

Zitat von: Svna.

 Tatsächlich? Ich habe gelesen,dass die Zahl an gläubigen Muslimen stetig steigt. Was weniger erfreulich ist (nicht böse gemeint,Betonung liegt auf "gläubige").

Na ja.. der Artikel ist  nicht mehr zeitgemäß.

Angeblich soll die Zahl der Muslime die Zahl der liberalen Christen überragt haben. 

4. Dem kann ich nur entsprechen.

Es gibt eben die Leute,die blind glauben,was ihnen eingeflößt worden ist & die Leute,die nicht davor schrecken Gott & die Welt zu hinterfragen. Das sind meistens die Gebildeten..

 

Genau.

Meine,wenn auch komische,Überlegung: Der Islam wurde  erst viel später eingeführt,sprich: Der Islam ist im Prinzip noch im 14.Jahrhundert.

Zu der Zeit waren wir (Christen oder Agnostiker..) noch ziemlich konservativ.. 

 

Das weiß ich jetzt nicht aber ich bezog mich auf die Christen. Da steigt die Atheistenrate und Austrittsrate. Jedenfalls ist es auch so, dass sich viele Menschen nicht richtig als Atheisten bekennen, sie glauben an "etwas", an ein Leben nach dem Tod, folgen aber nicht einer bestimmten Religon. Davon gibt es viele und ich zähle mich auch dazu. Ja und auch das mit der Bildungsrate ist Faktum, weil diese Menschen anfangen, mehr (kritisches) zu hintrfragen. Interessant: http://derstandard.at/1268700694535/Die-Bildung-der-Atheisten

 

Mit dem islamischen Staaten ist es so, dass er diese Zeiten wie (ich sag mal ehemals)  christliche Länder (weil Staat und Kirche sind bei uns getrennt) noch nicht richtig durchgemacht hat. Unsere richtigen Revolutionen blühten im Industrizeitalter, auf also vor 150 Jahren. Der Islam macht das erst jetzt mit dem Arabischen Frühling durch. Die westliche Welt und mit ihr das Christentum hat eben früher angefangen vordefinierte Strukturen zu hintrefragen. Dabei gestaltet man das Leben so, wie es für sich und den Mitmenschen am besten ist, nicht für Gott.

 

Und das ist es ja: Meiner Meinung darf und soll jeder Mensch selber denken und sich nicht auf einen übermächtigen Gott verlassen.

Das ist genau das "Übermensch" Prinzip von Nietsche. Niemand soll (ob Gott oder Menschen) über dir stehen, du selbst sollst Herr deines Lebens sein.

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Mi**** (abgemeldet) (23)

schrieb :

#127

man kann nicht sagen: DER Islam. 

jeder Moslem ist anders, genauso wie jeder Christ/Hindu/Buddhist/Atheist oder sonst wer anders ist. 

das hab' ich glaube ich auch schon 100000mal gesagt. 

es gibt nette Moslems und weniger nette, genau so wie es das von anderen Religionen gibt.

ich kenne einen Christen, der seine Tochter schlägt. 

ein schlechter Christ. aber deswegen ist nicht das Christentum an sich schlecht. 

genau so wenig, wie wegen den gestörten grausamen Jihadisten der Islam schlecht ist. 

es geht immer darum, wie man seine Religion auslegt. 

im Christentum gibt es viele positive Sachen, wie zum Beispiel, dass man seine Feinde lieben soll, dass man armen Menschen helfen soll und so weiter. 

das gibt es im Islam auch. 

ich habe nichts gegen den Islam, ich finde, dass das eine gute Religion ist. man muss sie nur richtig auslegen - so wie jede andere Religion auch. 

 

und dass Moslems ungebildet sind, stimmt NICHT! meine Mutter ist Muslima und war beruflich mal extrem erfolgreich. 

Bildung hat - zumindest hier bei uns - mit Religion nichts zu tun. 

in anderen Ländern gibt es leider noch immer fundamentalistische Terroristen, die gegen Bildung eingestellt sind. 

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Sv**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#126

Zitat von: Happy *-*

 kannst du mir auch sagen, wo das im Koran steht?!? Nirgenswo!! 

 

Ich hoffe,dass es okay ist,wenn ich meinen Beitrag dazu abgebe :-)

 

Was meinst du? Vertraust du nur auf den "Koran"? 

Der Islam ist im Grunde genommen,die Vollendung der anderen Glaubensbücher. Der Koran hat,behaupten Experten,die Lücken der anderen Religionen kaschiert. Also stimmt es ja.

 

Das alte Testament ist übrigens im Koran enthalten.

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Happy *-* (22) aus Berlin

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schrieb :

#125

Zitat von: whatelse

 Bitteschön: Lev 18,22; 20,13 (altes Testatment)

 

Dort wird Homosexuellen die Todessrafe angedroht.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bibeltexte_zur_Homosexualit%C3%A4t

 

Also bitte nicht im Glashaus mit Steinen werfen!

 

 

Doch, das ist häufig schon das Problem. Dass da einfach unglaublich reininterpretiert werden kann. Das ist gefährlich, weil paar Leute dann Bestätigung in ihrem Verhalten finden.

 

Die katholische Kirche hat sich übrigens noch NIE von Homophobie direkt abgegrenzt. Auch die Behandlungen der Missbrauchsfälle sind einfach ein Witz.

 

Russia14, ich geb dir so Recht. Religionen sind einfach nicht mehr zeitgemäß. In 100 Jahren sind sie verdrängt.

 

kannst du mir auch sagen, wo das im Koran steht?!? Nirgenswo!!!

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Sv**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#124

Zitat von: Ricchan

 

 

Naja, an der Religion allein liegts nicht, sondern auch an der Erziehung. Ich kenne genügend Muslime, die bauchfreie Tops mit zu kurzen Hotpants tragen. Und bei 40° kann es helfen, lockere, lange Kleidung zu tragen, bei denen der Wind durchgehen kann, und um sich vor UV-Strahlen und der Hitze zu schützen. Aber warum man einen Kopftuch trägt, um sich zu verschleiern, verstehe ich auch nicht. Ich finde nicht, dass da etwas Reizbares dran ist.

 

Und nur als kleinen Zusatz: Ich kann als Evangelistin nur sagen, dass ich nicht finde, dass mein Glaube mich einschränkt oder dergleichen. Oder dass ich deswegen schlechter gebildet bin als andere...

Ausserdem würde die Menschheit immer etwas finden, um sich zu bekriegen, ob nun alles Atheisten sind oder nicht.

 

In einem meiner Kurse ist eine strenggläubige Muslima..

sie (als absolute Koran-Expertin..) hat uns bestätigt,dass Frauen im Islam sich den Männern unterordnen müssen.

Zwangs- & Kinderehen sind gar nicht so ungewöhnlich,meinte sie.

Außereheliche Beziehungen sind sowieso tabu & ja,sie trägt ein Kopftuch. Wir waren dann ein bisschen aus dem Häuschen,weil das für uns unvorstellbar ist..

(will nicht provozieren damit)

 

Ja,sehe ich auch so.

Wenn hier in DE ein Mädchen ein Kopftuch trägt,fällt sie ja auf & wirkt geheimnisvoll,was ja jemanden reizen wird.

 

Nein,so ist das nicht gemeint.-  Die meisten Gebildeten sind Agnostiker/.. Die meisten Agnostiker/.. sind gebildet. 

 

 

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Sv**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#123

Wenn auch Deutschland ein liberal eingestelltes Land ist,muss man sagen,dass die Kirche hier relativ viel zu sagen hat.

So weit entwickelt sind wir dann auch nicht..

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Sv**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#122

Zitat von: whatelse

 

 

 

Es gibt da eine Wissenschaft, die nennt sich Statistik.

Die Statistik erfasst Daten, unter anderem bezüglich Religionen. Ergebnis:

1. Die Austrittszahlen der Kirchen steigen.

2. Menschen wollen sich immer weniger zu einer kirchlichen Organisation zählen.

3. Die Zahl der Atheisten und Agnostiker steigt.

4. Der Grad der Atheisten und Agnostiker ist gekoppelt mit dem Bildungsgrad. (Und der Bildungsgrad der Gesamtbevölkerung steigt neben bei auch)

Tja, welchen (sehr  bedauerlichen) Trend kann man denn da wohl oder übel ablesen...

 

 

Der Punkt ist: Das Christentum ist schon etwas liberalisiert, bzw. legen viele Menschen (deren Vorfahren bekennende Christen waren) keinen Wert mehr auf Religion.

Deshalb sind diese auch mehr selbsbestimmt und liberaler.

Und das wiederum ist gesellschaftlich zu begrüßen.

Tatsächlich? Ich habe gelesen,dass die Zahl an gläubigen Muslimen stetig steigt. Was weniger erfreulich ist (nicht böse gemeint,Betonung liegt auf "gläubige").

Na ja.. der Artikel ist  nicht mehr zeitgemäß.

Angeblich soll die Zahl der Muslime die Zahl der liberalen Christen überragt haben. 

4. Dem kann ich nur entsprechen.

Es gibt eben die Leute,die blind glauben,was ihnen eingeflößt worden ist & die Leute,die nicht davor schrecken Gott & die Welt zu hinterfragen. Das sind meistens die Gebildeten..

 

Genau.

Meine,wenn auch komische,Überlegung: Der Islam wurde  erst viel später eingeführt,sprich: Der Islam ist im Prinzip noch im 14.Jahrhundert.

Zu der Zeit waren wir (Christen oder Agnostiker..) noch ziemlich konservativ..

 

 

 

 

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Ri**** (abgemeldet) (23)

schrieb :

#121

Ah, was ich auch vergessen habe:

 

Mann kann nicht einzelne Verse aus der Bibel aufgreifen und wörtlich verstehen, das ist der Fehler den so viele Menschen machen.

Die Zeiten haben sich geändert, man kann und soll nicht eine Frau steinigen, weil sie vor der Ehe Geschlechtsverkehr hatte oder Homosexuelle umbringen!

Da hab' ich auch ein Problem mit diesen Aussagen, denn es steht in den 10 Geboten, dass man nicht töten soll - und für mich gilt das auch für Todesstrafen, jemanden umbringen geht einfach unter die Kategorie töten.

Darum gibt es meiner Meinung nach auch das neue Testament mal lesen, auf die sich Christen (ich mich auch) konzentrieren. Denn die ist meiner Meinung nach gut auf die heutige Zeit anzuwenden :)

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Ri**** (abgemeldet) (23)

schrieb :

#120

Zitat von: MasterXJanX

Klar machen sie das auch oft freiwillig, ich habe selbst welche in meinem Umfeld. Aber sie machen es auch nur so, weil sie es so gelernt haben.

 

Oder hast du schon mal einen Deutschen mit Kopftuch gesehen?Ohne Moslems jetzt zu nahe zu treten, aber wieso sollte es zu freizügig sein, seine Haare zu zeigen?

 

Und bei 40° im Schatten kann einem nicht nicht warm sein, mir war selbst Oberkörperfrei und mit kurzer Hose viel zu warm. Jedem war zu warm, alle haben geschwitzt...

 

Dass ein Bikini oder Bauchfrei usw. zu viel Haut ist, das verstehe ich absolut und das ist auch für mich absolut verständlich, wenn jemand sagt, dass er nicht so viel von sich zeigen will.

 

Aber alles bis zu den Händen und Füßen zu verstecken ist doch auch wieder nicht das richtige. Auch hier ist es ebenfalls nur durch die Religion. Gäbe es den Islam nicht bzw. hätten sie das Christentum, würden sie auch sicherlich nicht so denken, dass es zu freizügig wäre und sowas.

 

Da kann jeder seine Meinung haben, aber es ist doch ganz klar, dass sie ein anderes Denken nur durch die Religion haben.

 

Naja, an der Religion allein liegts nicht, sondern auch an der Erziehung. Ich kenne genügend Muslime, die bauchfreie Tops mit zu kurzen Hotpants tragen. Und bei 40° kann es helfen, lockere, lange Kleidung zu tragen, bei denen der Wind durchgehen kann, und um sich vor UV-Strahlen und der Hitze zu schützen. Aber warum man einen Kopftuch trägt, um sich zu verschleiern, verstehe ich auch nicht. Ich finde nicht, dass da etwas Reizbares dran ist.

 

Und nur als kleinen Zusatz: Ich kann als Evangelistin nur sagen, dass ich nicht finde, dass mein Glaube mich einschränkt oder dergleichen. Oder dass ich deswegen schlechter gebildet bin als andere...

Ausserdem würde die Menschheit immer etwas finden, um sich zu bekriegen, ob nun alles Atheisten sind oder nicht.

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schrieb :

#119

Zitat von: Dinoca

Bist natürlich der jenige, der das sagt :)

Wahrscheinlich zu viele Disneyfilme gesehen (die sind zwar süß, klären aber nicht auf)... Weil nein, jeder kann sein Leben leider nicht selber frei bestimmen.

 

Zitat von: Dinoca

Wow, kennst dich aber mega gut aus.

Es gibt da eine Wissenschaft, die nennt sich Statistik.

Die Statistik erfasst Daten, unter anderem bezüglich Religionen. Ergebnis:

1. Die Austrittszahlen der Kirchen steigen.

2. Menschen wollen sich immer weniger zu einer kirchlichen Organisation zählen.

3. Die Zahl der Atheisten und Agnostiker steigt.

4. Der Grad der Atheisten und Agnostiker ist gekoppelt mit dem Bildungsgrad. (Und der Bildungsgrad der Gesamtbevölkerung steigt neben bei auch)

Tja, welchen (sehr  bedauerlichen) Trend kann man denn da wohl oder übel ablesen...

 

Zitat von: Dinoca

Wieso sollte es keine Deutsche mit Koptuch geben???

Es geht überhaupt nicht um Nationalitäten, nur, dass Leute ohne großen Bezug zu einer Religion sich weniger fremdbestimmen lassen.

Der Punkt ist: Das Christentum ist schon etwas liberalisiert, bzw. legen viele Menschen (deren Vorfahren bekennende Christen waren) keinen Wert mehr auf Religion.

Deshalb sind diese auch mehr selbsbestimmt und liberaler.

Und das wiederum ist gesellschaftlich zu begrüßen.

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