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Schwarzspitzen-Riffhai

Menschen sind das gefährlichere Raubtier

Teil 49 von 73

von Kai Hirschmann

Für Menschen ist das Meeres-Raubtier ungefährlich. Umgekehrt gilt das aber nicht. Denn Riffhaie verfangen sich oft in Fischer-Netzen und werden als so genannter "Beifang" tot ins Meer zurück geworfen.

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(Quelle: Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (Wikimedia Commons))

Viele Haie landen auch wegen ihrer bei Touristen beliebten Gebisse bei Souvenierjägern. Dass das Mitbringen von Haigebissen nach Deutschland streng verboten ist, kümmert viele Touristen leider nicht.

Die Flossen dieses Hais haben schwarze Spitzen - daher der Name. Der Schwarzspitzen-Riffhai wird meist nur etwa 1,50 Meter lang.

Ein Salzwasser-Gast im Süßwasser

Der Schwarzspitzen-Riffhai lebt im Flachwasserbereich von Korallenriffen im pazifischen Ozean, im Roten Meer und in geringer Zahl auch im südlichen Mittelmeer.

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Riffhaie jagen alleine oder in Gruppen nach kleinen Fischen, Oktopussen und Seeschlangen. In Malaysia hat man Riffhaie auch für kurze Zeit jagend in Süsswasser-Flüssen beobachtet.

Haie legen keinen Laich ab

Nach sechzehn Monaten Schwangerschaft bringt der Riffhai seine Jungen lebend zur Welt. Das ist ungewöhnlich. Denn die meisten Fische legen Eier (so genannten Laich) ab, aus denen dann Fischbabys schlüpfen.

In den ersten Monaten sind die Hai-Jungen sehr gefährdet. Sie sind nämlich noch sehr klein und werden daher oft von anderen Raubfischen gefressen. Wenn sie überleben, können sie bis zu 40 Jahre alt werden.

letzte Aktualisierung: 28.12.2012

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Teil 49 von 73

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