Der Bildschirm (Monitor)

Teil 19 von 22

von Kai Hirschmann

Der Computerbildschirm steht gerade vor dir und zeigt das Bild des Browsers und damit diesen Text an. Er ist über ein Monitorkabel mit deinem Rechner verbunden, genauer gesagt mit der seriellen Schnittstelle auf der Rückseite deines PC's. Diese Schnittstelle bekommt das Bildsignal von der Grafikkarte / dem Grafikchip deines Computers.

Röhrenmonitore nehmen viel Platz in Anspruch. Sie sind aber recht günstig. Außerdem eignen sich alle modernen Röhrenbildschirme auch zum Fernsehen. (Quelle: Kai Hirschmann)

Wenn dein Bild flimmert, ist das schädlich für deine Augen. Du solltest in diesem Fall die Bildfrequenz höher einstellen. Das Helle Köpfchen empfiehlt eine Bildschirmauflösung von 1024 * 768 Pixeln. Die kannst du einstellen, wenn du mit der rechten Maustaste auf eine leere Stellle auf deinem Desktop klickst und dann 'Eigenschaften' auswählst. Unter 'Einstellungen' kannst du dann wählen.

Monitore können verschieden groß sein. Früher waren 15 Zoll Bildschirmdiagonale der Standard. Heute sind es 17 Zoll, also 43,18 cm. Es gibt aber auch Monitore, die 19 oder sogar 21 Zoll groß sind. Die sind dann schon vergleichbar mit einem Fernseher - und nehmen entsprechend viel Platz auf deinem Schreibtisch ein.

Röhrenbildschirm
Wenn man früher von Monitoren sprach, dann meinte jeder Röhrenbildschirme. Die sind schwer und nehmen viel Platz weg. Röhrenmonitore können Bilder in hoher Qualität liefern und sind vor allem bei sich schnell bewegenden Bildern (Fernsehen, Spiele) noch unschlagbar. Aber sie haben die Tendenz zu flimmern, was schlecht für die Augen ist. Außerdem werden kleine Staubteilchen, die in die Nähe des Bildschirms kommen in großer Geschwindigkeit weggeschleudert. Auch das kann auf die Dauer deine Augen schädigen.

TFT-Flachbildschirm

Flachbildschirme brauchen nur wenig Platz auf dem Schreibtisch. Sie ´flimmern weniger als Röhrenbildschirme. Bei sich schnell bewegenden Bildern sind die Bewegungen aber manchmal nicht ganz flüssig dargestellt. (Quelle: Kai Hirschmann)

Voll angesagt, aber noch etwas teurer, sind Flachbildschirme. Dabei gilt die Faustregel, dass ein 15 Zoll LCD-Bildschirm einem 17 Zoll Röhrenbildschirm entspricht.

Flachbildschirme funktionieren mit Flüssigkristallanzeige (LCD, Liquid Crystal Display) und brauchen viel weniger Platz. Außerdem flimmern sie nie und schonen so deine Augen. Leider werden schnelle Bewegungen immer noch ruckelnd dargestellt - und das nimmt auch noch zu, je größer der Bildschirm ist.
Daher sind Flachbildschirme für alle Klasse, die am PC vor allem arbeiten, surfen und Musik hören. Doch für Multimediafreaks, die den Computer als Fernseher und Videorekorder nutzen und für alle, die vor allem aufwendige Computergames spielen, sind Flachbildschirme noch nicht zu empfehlen. Das wird sich aber sicher in den nächsten Jahren ändern.

letzte Aktualisierung: 26.11.2009

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