Thema: Sollten "Killerspiele" verboten werden?

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#1

Zurzeit wird in der Politik heftig darüber diskutiert, ob so genannte "Killerspiele" wie "Counter Strike" (CS) verboten werden sollten. Was denkst du darüber? Von einigen Amokläufern weiß man, dass sie in ihrer Freizeit oft gewaltverherrlichende Computer-Games gespielt haben. Sind Ego-Shooter dafür verantwortlich, dass junge Menschen zu Gewalttätern werden? Oder sind andere Faktoren dabei viel entscheidender, wie Familie, Umfeld und soziale Kontakte? Wie stark beeinflussen solche Spiele die Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen? Kennst auch du solche Spiele? Wie wirksam wäre ein "Killerspiel-Verbot"? Was wäre deiner Meinung nach hilfreich?
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#743

Zitat von: Russia14

Bei der Aussage aber denkbar 

 

in keinem Spiel lernt man den Umgang mit einer Waffe 

wenn das so leicht währe dann könnte jeder zur Polizei oder zum SEK

 

So ist es.

 

Wenn man etwas übertreiben will, kann man gerne auch sagen, dass man was dadurch lernt, damit hätte ich nicht einmal ein Problem. 

 

Aber was lernt man denn dann bitte in den Spielen? Dass eine Waffe einen Rückstoß hat? Das weiß man glaube ich auch so.

 

Was soll man sonst lernen? Ich verstehe es nicht. Davon abgesehen, wenn wir mal wieder über das KFN reden. Das KFN beschwert sich hauptsächlich über die zu frühe Freigabe und den Punkt, dass es durch Agressionen z.B. zu einem Amok-Lauf kommen kann.

 

Die Täter in Paris, wo der ehemalige Chef Prof. Dr. Christian Pfeiffer noch drauf einging, waren alle definitiv über 18. Das KFN fordert eine Regelung bei ca. 22 Jahren. Auch wenn man ja nicht mal alle kennt, waren sicherlich alle über 25 Jahre alt. 

 

Davon abgesehen kommt heute jedes Kind an Spiele ab 18. Die Täter des IS hatten alle verbotene Waffen etc. Wenn sie an solche Sprengsätze und Waffen gekommen sind, wäre es ja wohl das aller einfachste für sie, ein Killerspiel anzuschaffen. 

 

Wenn, müsste man also "Killerspiele" komplett vom Markt nehmen. Wird aber sowieso nie funktionieren, weil es nie im Leben die ganze Welt tun würde. Spätestens die USA würde das nicht tun. Es gibt viele Spiele, die in Deutschland nicht erlaubt sind, aber in den USA. Über VPN kann man ganz einfach schon an die Spiele ran, weil der Standort dann in einem anderen Land vorgegaukelt wird.

 

Aber das dümmste ist ja schließlich, dass die Anschläge alle auch verübt worden wären, wenn es nicht einmal Killerspiele gegeben hat.

 

Es ist absurd zu meinen, dass Killerspiele daran Schuld sind. Soweit hat es Prof. Dr. Pfeiffer ja zu seinem eigenen Glück nicht einmal behauptet. Trotzdem wären die Anschlage 1 zu 1 so passiert, wenn es keine Killerspiele geben würde.

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schrieb :

#742

Ab 18 finde ich ebenfalls zu viel.

 

Heutzutage fangen die meisten schon im Alter von 12 bis 13 Jahren mit solchen Killerspielen an. Den einen kaufen es die Eltern einfach, der andere macht es über den anderen, mehr als einfachen Weg: Das Internet.

 

Man erstellt sich einfach einen Account, was einfacher ist als sich einen YouTube-Account zu erstellen.

 

Man gibt an, dass man mind. 18 ist und schon kann es los gehen. Man braucht ja nicht einmal mehr eine Bankkarte, die man auch schon mit 12 und früher haben kann. Bei mir verkauft ca. jeder 2. Kiosk die sogenannten Paysafecard's. Auch Tankstellen verkaufen sie, es gibt sie überall. 

 

Schon hat man einen Code und kann ihn einlösen - fertig.

 

So schafft es auch heute jeder, sich Spiele zu kaufen, die zumindest laut der USK noch nicht erlaubt sind. 

 

Dementsprechend kann man ganz klar sagen, dass diese Regelung nicht mehr wirklich ganz effektiv ist, sogar Regine Pfeiffer hat das schon verstanden!

 

Aber sie fordert sogar höhere Ansetzungen bei 22 Jahren oder älter, was kompletter Schwachsinn in meinen Augen ist. 

 

18 finde ich ja schon nicht ganz passend, aber 22? Wenn ich also schon mit 16 in der Fahrschule Auto fahren kann, mit 17 mit Begleitung und mit 18 Jahren ganz alleine? Wenn ich mit 16 schon Alkohol trinken darf, mit 18 auch rauchen darf etc., soll man erst 4 Jahre nach seiner Volljährigkeit Ego-Shooter spielen dürfen? 

 

Schwachsinn! Deutschland ist generell schon streng genug bei solchen Sachen. Wo viele Spiele in anderen Ländern mit PEGI (statt USK) oft schon ab 16 freigegeben sind, soll es bei uns bis 22 Jahre nicht spielbar sein? Blödsinn.

 

 

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#741

Und was bringt das ? Nichts 

 

du wirst nicht plötzlich 18 und dann nimmt das plötzlich keinen Einfluss mehr auf dich ( zB angstzustände etc ). usk 18 heißt darf nur ab 18 verkauft werden , ist eine Inhaltsangabe und Empfehlung wann es spätestens in der Regel komplett unbedenklich ist 

 

beim im einen früher beim anderen später 

 

gta5 zB bekommt das ab 18 logo auch wegen der Satire und Gesellschafts Kritik gegenüber der USA Politik , was eben viele jüngere garnicht verstehen und zu ordnen können 

 

in der Regel ist aber mit 16 diese ganzen Spiele kein Problem mehr 

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El**** (abgemeldet) (25)

schrieb :

#740

Also ich finde es soll unter 18 nur verboten werden muss.

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schrieb :

#739

Bei der Aussage aber denkbar 

 

in keinem Spiel lernt man den Umgang mit einer Waffe 

wenn das so leicht währe dann könnte jeder zur Polizei oder zum SEK 

aus aus dem Ruhrgebiet

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schrieb :

#738

Zitat von: .Axel.

 

Hast keine Beweise, dass er nie gespielt hat!

 

Habe ich auch nie behauptet. 

 

Davon abgesehen kann man dem KFN sowieso nicht glauben. Regine Pfeiffer sagte noch in Berichten wie bei der Frontal 21 auf ZdF, dass sie spielte und hat im Beitrag sogar noch vor dem TV gehockt und einen Controller in der Hand gehabt, gab dann später aber zu, noch nie in ihrem Leben gespielt zu haben.

 

Selbst wenn er also nun sagt, dass er schon mal gespielt hat, was ja durchaus denkbar wäre, kann man das ernstens nur mit Vorsicht genießen, noch viel wichtiger aber wie ich schon sagte: Er hat sowieso nicht viel gespielt. 

 

Die Wirkung nach 5h spielen ist sicherlich nicht zu vergleichen mit dem worüber das KFN die ganze Zeit spricht. Dort geht es ja auch z.B. um Sachen wie die Sucht. Oder, dass das Zocken dich aggresiv macht und zu unüberlegten Sachen hinleitet, die laut dem KFN natürlich auch zum Amok-Lauf führen können. 

 

Davon hat sicherlich das gesamte KFN nicht mal ansatzweise Erfahrungen gesammelt. Selbst wenn sie mal durch das Spielen aggresiv geworden sind, ist das nicht mal ansatzweise ein Grund, gleich zu meinen, dass das immer was mit dem Amok-Lauf oder Terroranschlägen zu tun hat oder haben könnte. 

 

Das ist völliger Humbuck. Wenn ich nur darüber nachdenke, wie sie im Beitrag mit der Frontal 21 endliche male gelogen und Sachen bewusst versteckt haben, weiß ich auch sowieso wieder, was für unprofessionelle Mitglieder dort angagiert sind. 

 

Genau wie Regine Pfeiffer sich als Computerspiel-Expertin bezeichnet, obwohl sie noch nie gespielt hat. Sowas ist in meinen Augen einfach nur lächerlich.

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schrieb :

#737

Zitat von: MasterXJanX

Viel fällt mir dazu nicht ein. Obwohl der Professor schon im Ruhestand ist und auch er sicherlich nicht viel in seinem Leben gespielt hat, wagt er sich wieder mal über etwas zu Sprechen, was er nicht einschätzen kann.

Hast keine Beweise, dass er nie gespielt hat!

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schrieb :

#736

Hat ja gar nicht lange gedauert, schon fängt das wieder an.

 

Nun kommt nicht Regine, sondern Christian Pfeiffer, der Bruder von der "Computerspielexpertin", die beide im selben Bereich und unter einem Dach arbeiten: Dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN), von dem Christian selbst mal Direktor war.

 

Regine Pfeiffer:

 

 

Prof. Dr. Christian Pfeiffer:

 

 

___________________________________________________

 

Zitat von Prof. Dr. Christian Pfeiffer:

 

"Die Terroristen könnten sich als virtuelle Figuren in Onlinespielen wie »World of Warcraft« an einem bestimmten Ort als Gruppe getroffen und die Anschläge in Paris geplant haben."

 

Ebenso sagte er:

 

"Es ist durchaus denkbar, dass die Attentäter von Paris vor den Anschlägen virtuell das Töten trainierten und sich daran berauscht haben."

 

Viel fällt mir dazu nicht ein. Obwohl der Professor schon im Ruhestand ist und auch er sicherlich nicht viel in seinem Leben gespielt hat, wagt er sich wieder mal über etwas zu Sprechen, was er nicht einschätzen kann.

 

Das ist für mich genauso ein Schwachsinn wie es schon vorher immer und immer wieder bei Amok-Läufen behauptet wurde.

 

 

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schrieb :

#735

Zitat von: *Andreas*

Zurzeit wird in der Politik heftig darüber diskutiert, ob so genannte "Killerspiele" wie "Counter Strike" (CS) verboten werden sollten. Was denkst du darüber? Von einigen Amokläufern weiß man, dass sie in ihrer Freizeit oft gewaltverherrlichende Computer-Games gespielt haben. Sind Ego-Shooter dafür verantwortlich, dass junge Menschen zu Gewalttätern werden? Oder sind andere Faktoren dabei viel entscheidender, wie Familie, Umfeld und soziale Kontakte? Wie stark beeinflussen solche Spiele die Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen? Kennst auch du solche Spiele? Wie wirksam wäre ein "Killerspiel-Verbot"? Was wäre deiner Meinung nach hilfreich?

 

Für mich als Gamer ist das absoluter Schwachsinn, bei jedem Amok Lauf in den USA immer und immer wieder zu meinen, der Junge hat Ego-Shooter gespielt.

 

Dabei muss man erst einmal was grundlegendes sagen, was z.B. meine Großeltern ganz anders sehen:

 

Beim spielen von Killerspielen/Ego-Shooter/Weltkriegsshootern etc. denkt man nicht einmal ansatzweise an den Krieg oder die Realität. Für mich ist es einfach nur ein Spiel, wo man Spaß haben will. Ich bin nicht mal ansatzweise auf den Gedanken gekommen, dass ich gerade einen Soldat getötet habe oder sowas. Genau wie ich bei Super Mario genau weiß, ich muss ins Ziel und dabei die Planzen oder Schildkröten töten, muss ich es im Ego-Shooter auch. 

 

Meine Großeltern verbinden Ego-Shooter immer nur mit dem Krieg, was ich aber auch verstehe und ihnen sowieso nicht ausreden kann. Das liegt nun mal daran, dass sie selbst den Krieg miterlebt haben. Heute machen wir in der Schule Witze über Hitler, weil es einfach purer Humor ist. Sowas würde ich meinen Großeltern nie im Leben erzählen, sie kommen noch aus der Zeit und haben mir noch erzählt, wie sie in der Schule jede Pause für Hitler singen mussten.

 

Deswegen würden sie solche Witze natürlich nicht mal ansatzweise lustig finden und eher aus dem Häuschen sein.

_____________

 

Aber zurück zum eigentlichen Thema:

 

 

 

Zitat von: *Andreas*

Sind Ego-Shooter dafür verantwortlich, dass junge Menschen zu Gewalttätern werden? Oder sind andere Faktoren dabei viel entscheidender, wie Familie, Umfeld und soziale Kontakte? Wie stark beeinflussen solche Spiele die Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen?

 

Es sind eindeutig andere Faktoren! Das fängt bei dem eigentlichen Grund des Amok-Laufes an. Die Leute spielen ja nicht Ego-Shooter, kaufen sich eine Waffe und machen dann aus dem Spiel realität.

 

Die Leute haben ganz bestimmte Probleme. Angefangen von psychischen Störungen über eine gescheiterte Beziehung bis hin zu dem Punkt, dass sie in ihrem Leben einfach keinen Sinn (mehr) sehen.

 

Genau solche Punkte beeiflussen es dann logischerweise auch. Oft passiert es dann ja auch an Schulen, sie sind verzweifelt, kennen dort viele Menschen und wollen sich z.B. rächen...

 

Was das mit den Ego-Shootern zu tun hat? Nichts! 

 

____________

 

Meine Schwester hat mir auch schon mal vom Untericht in Pädagogik / Erziehungswissenschaften erzählt. Dort haben sie gelernt, dass man beim spielen Dinge aufnimmt, die man so schnell quasi nicht verarbeiten kann oder generell einfach nicht.

Um so öfter man dann spielt, um so normaler werden die Dinge für jemanden. Irgendwann kann man das virtuelle geballer nicht mehr von der Realität unterscheiden.

 

Als sie mir das erzählt hat, habe ich gelacht. Gleichzeitig fande ich das irgendwie schon traurig. Für mich ist das deutlich mehr als nur kompletter Schwachsinn. Ich gehe doch deswegen nicht raus und verprügel auf einmal einfach Leute, wie ich es in Spielen mit einem Klick kann. Völlig absurd.

 

Selbst wenn es mal einen Fall gab, wo ein Amok-Läufer es nur wegen dem spielen getan hat. Das heißt noch lange nicht, dass es bei allen so passieren wird. Es gab auf der Welt schon so viele Dinge, man kann schlecht alles verhindern.

 

Auch wenn ich ein Autorennspiel spiele, werde ich doch nicht auf der Autobahn so fahren. 

_________________

 

Das schlimme ist dann auch, dass solche Sachen meistens die Leute sagen, die noch nie in ihrem Leben gespielt haben. Hier ist das beste Beispiel: Regine Pfeiffer.

 

 

Alleine dieser Schriftzug. Die Dame ist so alt, dass die Kultur überhaupt erst entstanden ist, als sie schon im Rentenalter war. So sagte es der wirkliche Computerspiel-Experte Fabian Siegismund, der auch wirklich selbst leidenschaftlich spielt und bei Spiele Unternehmen wie der GameStar gearbeitet hat.

 

Also ich glaube der junge Mann hat da doch etwas mehr Ahnung wovon er spricht als die Pfeiffer, die noch nie im Leben gespielt hat.

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schrieb :

#734

Zitat von: Lalis

Ich finde es nicht gut, wenn kleine Kinder schon "Killerspiele" spielen, da sie "lernen" könnten so etwas selbst zu tun. Außerdem ist es oft sehr brutal und man kann leicht Angst bekommen. Ich selbst spiele solche Spiele nicht und fände es nicht schlimm wenn sie verboten werden würden. Man sollte vielleicht eine strengere Altersbeschränkung einführen und den Eltern klarmachen das es nicht gut für ihre Kinder ist. Manchmal ist es auch so das Kinder in der Schule geärgert und beleidigt werden, weil sie ein bestimmtes Spiel nicht haben. Dann kaufen und spielen diese Kinder das Spiel obwohl es ihnen Angst macht. Das finde ich nicht gut und man sollte dies stärker beachten.

 

deshalb sind diese auch ab 16 oder 18 empfohlen 

 

so etwas lernt keiner durch ein Spiel.  Ein Spiel trainiert weder den Umgang mit einer waffe noch den Willen eines Massakers 

 

die Alters Empfehlung liegt in Deutschland für die meisten spiele ab 18 bzw soll heißen ab spätestens ab 18 für unbedenklich eingestuft 

 

selber kaufen ist strafbar für den Verkäufer der es verkauft wenn du nicht Alter 18>18.  16>16.   erreicht hadt usw.    Eltern steht dafür frei wann die ihr Kind für weit genug erachten 

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