Thema: Mein Leben und ich

(110 Postings)

sweetheart05 (Gast) (12) aus

schrieb :

#1

Hi! Ich werde in den nächsten Monaten mal schreiben, was mir so passiert. Garantiert lebensnah!

Lg Sweetheart05 :)

 

" Erster Schultag nach den großen Ferien, na klasse!", murrte ich, als ich neben Marie, einem Mädchen aus meiner Straße, zur Schule lief , " 7. Schuljahr.... Das verflixte siebte Jahr!" Marie lachte und sagtedann ruhig: " Hey, du bist doch `ne gute Schülerin, alles wird gut." Ich hätte ihr gerne wiedersprochen, aber dann kam der Bus, und wir mussten rennen.

In der Schule traf ich dann meine Leute wieder, besonders von meiner BFF Alex wurde ich herzlich begrüßt. " Stundenplan ist MIst", sagte sie und reichte mir einen. Ich musterte ihn und murrte wieder: " Oh NE! Nicht Geschi in der fünften Stunde! Da SCHLAF ich ein! Große Klasse!"

 

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aus einem Kaff im Westerwald

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Sweetheart05 (20) aus einem Kaff im Westerwald

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schrieb :

#110

"Ich hasse erste Tage." Das ist mein erster Gedanke, als der Bus vor meiner Schule zum Stehen kommt und ich Fergie auf meinem Handy das Wort abschneide, die Kopfhöhrer zusammenknülle und dann alles in meinen Ranzen stecke. Ich lasse mich vom Sitz geliten und springe hinaus auf die Straße. Letztes Jahr um die Zeit hatte ich Alex, die auf mich warten würde. Letztes Jahr hatte ich noch eine Ahnung, wo mein Klassenraum war. Oder wie ich das Schuljahr überleben sollte. Voller dunkler Gedanken schleppe ich mich ins Gebäude, und sofort befinde ich mich in einem Strom aus Menschen: Lehrern, Fünftklässlern und deren Eltern, die ungefähr so verschreckt aussehen, wie ich mich fühle, Oberstufenschüler, die sich rüpelhaft benehmen. Irgendwie schaffe ich es zum schwarzen Brett, wo ein Lageplan der Schule angepinnt ist, auf dem die einzelnen Klassen verzeichnet sind. 7a...7c...8b... Bevor ich meine Klasse gefunden habe, tippt mich jemand von hinten an- Tobias, ein Junge aus  meiner Klasse. "Hey, weißt du, wo wir sind?" "Kein Plan", gebe ich zurück. Nach ein paar Minuten suchen haben wir sie gefunden, sie ist im naturrwissenschaftlichen Trakt, liegt auf der Wetterseite und außerdem ist sie nur halb so groß wie der Raum, indem wir die letzten drei Jahre waren. Ich könnte heulen, dabei hat noch nicht  einmal der Unterricht angefangen. Robotermäßig begrüße ich die Anderen, höre zu, nicke an den richtigen Stellen. Zehn nach Acht- und damit viel zu spät- betritt der Klassenlehrer den Raum, in der Hand eine volle Kafeetasse, braungebrannt und offensichtlich mit fantastischer Laune. Nach der Begrüßung redet und redet er, aber ich höre nicht zu. Stattdessen kritzle ich auf meinen Block:

Ab in ein gutes Jahr....
 

Xdveri008 (Gast) (15)

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#109

hey,

schade, das du seit Ende JUni nichts mehr geschrieben hast :( könnte sich das ändern??? ;)

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*P**** (abgemeldet) (18)

schrieb :

#108

Oh man, dass ist echt super!!! Fast so gut wie meins;) Nein, Scherz!

naja, du kannst echt hammer schreiben, weiter so!!!!!!

 

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#107

Ich wickle mich noch etwas fester in die Decke ein, die Gabriel, ein ehemaliger Schulfreund meines Vaters, mir gegeben hat, und lausche dem Knacken des Lagerfeuers. Es spendet etwas Wärme, aber eben nicht genug für eine bitterkalte Nacht im Erzgebrige. Wir sind auf dem 40. Geburtstag von Susi, Gabriels Frau. "Hey" Richard taucht auf, Gabriels und Susis einzigster Sohn, er ist ebenfalls 13 und wir sind die Ältesten Kinder auf der Party, die meisten sind um die 10, und die KInder von Gabriels Bruder Ralph, sie heißen Stella und Stephanie, sind erst 2 und knapp 4. Aber die schlafen natürlich schon... " Schön, nicht?" "Mhhh..." Es ist offensichtlich, ds Ricchard Konversation sucht, und er ist auch freundlch und sieht ganz gut aus, aber gerade bin ich zu müde und mir ist zu kalt, um zuu flirten. Also betrachten wir einfach die Sterne und genießen den Augenblick. Doch dan, ganz plötzlich, brechen mehrere Jungen und Mädchen hervor, die ich aufgrund der Dunkelheit erst nach kurzem Überlegen als Richards Schwester Charlotte, Simon, Maria und Helena identifizieren kann. " Verstecken im Dunkeln?" " Logisch!" Ich springe auf und renne hinunter ans kalte Elbufer, um mich dort in einem Gebüsch zu verkriechen. Und beobachte von dort aus weiter die Sterne.....

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#106

Whoo, it's always a good Time!" Lachend hocken ich und Josy- die Tochter von dem Mann, der uns die Ferien-Wohnung vermietet, sie ist ebenfalls 13- auf der Schaukel, essen Kekse, beobachten die übervollen Apres- Ski- Kneipen auf der anderen Seite der Oetz. Ich bin glücklich. Hoch ueber uns werden die drei Dreitausender von der schwachen Abendsonne angestrahlt. " Starships were ments if fly..." Josy und ich singen lauthals Nicki Minaj nach und genießen die irritierten Blicke der Passanten. " Noch Wasser?" Josy wedelt mit einer Flasche in meinem Blickfeld herum, und ich nehme sie dankbar. Doch dann ruft Josy:" Sch**ße! Es ist fast halb Acht... verdammt! Wir muessen los!" und ich lasse das mir nicht zweimal sagen.

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#105

Supii!!
MAch weiter!! (:

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schrieb :

#104

" Wetten, du traust dich nicht?" Feixend guckt mich mein Bruder an. " Ach, halt den Mund..." Ein letztes Mal korrigiere ich den Sitz meiner Skibrille. Okay, ein bisschen Angst habe ich schon, denn schließlich ist die Piste, die vor mir liegt, eine, die nicht umsonst den Beinamen " Knochenbrecher" bekommen hat. " Können wir?" Mein Vater guckt uns fragend an- meine Mutter ist mit meiner Schwester eine andere Piste gefahren, weil diese noch nicht so gut fährt. Ich schlucke und nicke. " Gut, ich fahre vor", verkündet mein Vater und fährt los. Ich bewundere ein letztes Mal die herrliche Aussicht- strahlend blauer Himmel, die schneebedeckten österreichischen und italienischen Alpen und die sattgrünen Wiesen im Tal. Dann fahre ich los. Jede Bewegung führt mein Körper von alleine aus, ich gleite elegant die Piste hinab. WEnn ich Ski fahre, dann fühle ich mich frei. Hier, weit weg vom WEsterwald, kann ich klar denken. Sogar Olivia kommt mir nicht mehr so schlimm vor. Ehrlich gesagt bemitleide ich sie darum, dass sie nicht diese wunderbare Aussicht genießen kann. Schnell-viel zu schnell- taucht das Lift in meinem Blickfeld auf. " Auf zum Essen!", verkündet mein Bruder, und ich lache, schnalle mir die Skier ab und laufe zu dem neben dem Lift gelegenem Restaurant.

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schrieb :

#103

" Mum, krieg ich Geld für `ne Cola? Und darf ich nochmal kurz raus, bevor das Konzert beginnt?" " Klar", antwortet meine Mutter mit einem Grinsen auf dem Gesicht und drückt mir ein 2- Euro- Stück in die Hand, " Aber sei rechtzeitig wieder da!" Ich nicke nur, dann laufe ich aus der Halle und zu der Theke, an der man Getränke kaufen kann. Ehrlich gesagt habe ich keinen Bock auf dieses Konzert- das 100ste, indem mein Bruder und noch andere " begabte Klavierspieler" spielen werden. " Wird`s bald?" Der Typ hinter der Theke schaut mich böse an. Er ist höchstens 19, und mit seinen nussbraunen Augen und den blonden Locken würde er im Sommer `n guten Surfer abgeben. " `ne Cola", murmle ich und fühle mich plötzlich unglaublich kapput. Ich knalle das Geld auf den Thresen, kralle mir einen Strohhalm und die Cola , dann laufe ich auf die Terasse der Gemeindehalle. Frische Luft- endlich... Während mir Regentropfen ins Gesicht prasseln, denke ich über mein Leben nach. Ich hätte auch in diese Talent- Gruppe kommen können. Aber ich habe nicht hart genug geübt. Nora hätte eine wirklich gute Freundin werden können. Doch wir sind nie in diesen coolen Film gegangen, in den sie mich eingeladen hat. Ich könnte kotzen- ich habe mir so viel in meinem Leben versaut. Ich stehe immer noch im Schatten meines Bruders. Meines talentierten, hübschen, intelligenten, freundlichen Bruders. Und dann ist dann noch Maria, der Engel auf Erden, supersüß, hübsch, schlau. Ich bin zwar die älteste, aber ich bin die unauffälligste. Ich habe keine starke Persönlichkeit. Ich bin nicht besonders beliebt oder hübsch oder so. Ich tue so, als ob ich Olivias Verhalten nicht sch**** finden würde.  Wenn ich wenigstens mit Alex quatschen könnte! Doch mein Handy liegt auf meinem Schreibtisch. " Hey, was machst DU hier?" Ich wirble herum. Marie, meine ehemals beste FReundin. Nicht, dass wir Zoff gehabt hätten, aber wir waren jetzt auf verschiedenen Schulen und wohnten nicht im selben Ort. " Ach, nichts..." , antworte ich. " Komm`, es geht los! Verdammt, meine Mutter bringt mich um....."

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To**** (abgemeldet) (20)

schrieb :

#102

Ich find die Idee voll cool! Mach weiter! applaudierender Smiley

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#101

" 200 Meter alle drei Lagen", verkündet unser Schwimmlehrer Markus, während er die Namen von mir und meinem Bruder auf der Anwesenheitsliste abhakt. Mein Bruder zieht eine Grimasse, und ich muss lachen.  Als mein Bruder weit genug vom Beckenrand entfernt ist, klettere ich auf den Startblock und mache einen Kopfsprung ins Wasser.  Im Radio, dass dauerdüdelt, singt Rihana: " I came to win..." Ich mache die ersten Brustschwimmbewegungen und lasse mich treiben, fühle mich frei. Im Radio hat Nicki Minaj übernommen: " I wish today it will rain all day..." Beim Schwimmen fallen alle Sorgen von mir ab, ich kann meine Gedanken neu ordnen und urz Abstand gewinnen von der Welt ausßerhalb des Schwimmbeckens.  " I came to fly..." Ja, ich kam, um zu fliegen.  Wende, einen Schwimmzug nicht atmen. Rechts, links, rechts, links. " I am not a girl that ever can be difend..." Wieder Nicki Minaj.  Ich probiere, tapfer die Schmerzen in meiner Schulter zu ignorieren.  Und dann schwimme, ich, schwimme, als ob mein Leben davon ab, während Nicki Minaj " I am not fly, i`m a levitation..."

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