Madagaskar-Plattschwanzgecko

Teil 40 von 73

Früher fürchteten sich die Bewohner der afrikanischen Insel Madagaskar vor diesen gut getarnten Echsen. Sie glaubten, dass die Tiere böse Geister seien, die ihre Seele rauben wollen.

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Der Plattschwanzgecko ist ein Meister der Tarnung. (Quelle: Foto: Hendrik Feldmann)

Der Aberglaube der Bewohner Madagaskars besagte, dass die "bösen Geister" auf Menschen herabfallen, deren Hautfarbe annehmen und dann ganz verschwinden. Dabei rauben sie die Seele ihres Opfers. Und das nur, weil die Geckos sich so gut tarnen können.

Plattschwanzgeckos leben in Madagaskar auf Bäumen und können bis zu 30 Zentimeter groß werden. Durch ihre Hautfärbung und Hautlappen am Körperrand sind sie fast unsichtbar, wenn sie regungslos an einem Urwald-Baumstamm sitzen.

Sogar im Zoo muss man im Terrarium ganz genau hinsehen, um diese Tarnkünstler zu entdecken.

Nächtliche Jäger

Der Plattschwanzgecko verbreitete früher bei den Bewohnern Madagaskars Angst und Schrecken. (Quelle: Foto: Hendrik Feldmann)

Tagsüber verharren die Geckos regungslos kopfüber am Baumstamm. Nachts gehen sie dann auf Insektenjagd. Wenn sie bedroht werden, reißen die Plattschwanzgeckos ihr Maul weit auf und zeigen ihre knallrote Zunge - das schreckt viele Angreifer ab.

Plattschwanzgeckos sind in den Urwäldern und Steintälern noch recht weit verbreitet. Da der Regenwald auf Madagaskar jedoch immer weiter abgeholzt wird, verschwindet nach und nach ihr natürlicher Lebensraum.

letzte Aktualisierung: 15.08.2009

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