Thema: Was denkst du über die Todesstrafe?

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aus Mainz

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*Andreas* (46) aus Mainz

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schrieb :

#1

Immer wieder entbrennen heftige Diskussionen um die Todesstrafe. In Europa ist sie abgeschafft worden - weltweit leben aber mehr als 60 Prozent aller Menschen in Ländern, in denen die Todesstrafe immer noch praktiziert wird, wie in den USA, in China, Indien, Vietnam, Iran oder Irak. Findest du das grausam oder gerecht? Ist die Todesstrafe selbst ein Verbrechen?
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Ti**** (abgemeldet) - Avatar
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Ti**** (abgemeldet) (21)

schrieb :

#1267

Zitat von: aleeex__x

Ich glaub da hat jeder so seine Meinung.:-) lachender Smiley

 

Du schreibst es. Das Thema polarisiert (ruft (extreme) Meinungen hervor). Und Themen, die polarisieren, können unendlich diskutiert werden.

 

Am Ende hat trotzdem jeder seine Einstellung und Meinung dazu. Man kann nur seine Meinung schreiben/sagen und dann schauen, wer noch der Meinung ist und wer nicht. Gegebenenfalls noch darüber streiten, was aber auch, in der Regel, unnötig ist und zu nichts führt.

 

Grüße, Till

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al**** (abgemeldet) (21)

schrieb :

#1266

Ich weiß nicht so genau, was ich von der Todesstrafe halten soll. Ich meine, es ist schon grausam jemanden zu töten, der vielleicht einfach nicht über sine Tat nachgedacht hat, aber andererseits kommen manche aus dem Gefängnis raus und haben sich immernoch nicht im Griff, solchen Leuten wünscht man aber irgendwie auch nicht den Tod. Ich glaub da hat jeder so seine Meinung.:-) lachender Smiley

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Ti**** (abgemeldet) (21)

schrieb :

#1265

Zitat von: Russia14

 Einem pädophilen umbringen ? Nicht jeder pädophile ist ein Vergewaltiger oder kinderschänder 

 

genügend pädophile reißen sich zsm und gehen ihrer Orientierung ( vorpupertärer was das Wort pädophil beschreibt ) nicht nach sondern unterdrücken es 

 

man muss solchen Leuten helfen in ihrer Orientierung , denn im Gegensatz zu Homo und hetero sexuellen können sie ihre Orientierung nicht ausleben denn ein vorpupertärer weiß nicht was dort eigl passiert und wie und warum 

 

was aber nicht heißt das ein pädophiler der seinen ,, trieb " nachgibt was böses mit dem Kind vorhat

 

Hat jetzt nicht mehr direkt was mit den Thema zu tun, aber im Entferntesten Sinne schon irgendwie. Es geht eben eher um eine Art von Tätern selbst, als um ihr Todesurteil/ um den Grund für ihr Urteil.

 

genau ... dein Post ist vollkommen richtig ... Es gibt auch Kinder und Jugendliche, die sich sexuell an Jüngeren oder Gleichaltrigen vergriffen haben. Es gibt Einrichtungen, in denen solche Täter therapiert werden. Das sind meistens bemitleidenswerte Kinder/Jugendliche, die selbst Opfer waren und/oder sind. Dann zum Täter wurden, weil sie es selbst auch erlebt haben. Oft Jahre lang durch die eigenen Eltern, Verwandten etc. Die Interviews haben gezeigt, wie lieb diese Kinder eigentlich sind. Eher schüchtern und nett, höflich, zuvorkommend. Zeigten stolz ihr Zimmer in der Einrichtung usw. Überhaupt nichts Bösartiges, wie man sich Täter immer gern vorstellt. Es ist eben NICHT immer das Monster, sonder vielleicht der nette Typ von Nebenan.

 

Das ist leider sehr oft so: Opfer werden zu Tätern. Viele Täter waren als Kinder selbst Opfer. Und zwar regelmäßig. Nicht immer, aber immer öfter. Das entwickelt oft so ne Eigendynamik, glaube ich.

 

Grüße, Till

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Ti**** (abgemeldet) (21)

schrieb :

#1264

Hi, (erstmal: jemand hat geschrieben: Todesstrafe für Pädophile. Das wäre ziemlich abartig. Pädophil zu sein, heißt nicht gleich, Vergewaltung oder Kinderschändung. Pädophile Menschen (auch Frauen) KÖNNEN nichts für ihre Pädophilie. Das können sie nicht ändern. Genau so wenig, wie wir unsere Hetero- Homo- Bi- was auch immer- sexualität ändern können. Sie haben die Neigung, für die sie erstmal nichts können! Sie können aber spätestens dann etwas für ihr Handeln, wenn sie eine Tat an einem Kind begangen haben. Viele Pädophile schaffen es aber, ihren Trieb zu unterdrücken und haben noch nie einem Kind etwas zu Leide getan ... also, aufpassen, was man schreibt ... ;) ... bitte .. .erst gründlich informieren, nachdenken und DANN schreiben)

 

also ich halte gar nichts von der Todesstrafe. Höchstens nichts Gutes. Dabei ließen wir uns auf das Niveau eines Mörders herab. Dazu noch auf das eines eiskalt berechnenden Mörders. Staatlich organisierter Mord. Noch eiskalter und krimineller geht`s ja wohl nicht. Damit wäre der Staat mindestens auf dem Niveau anderer Massenmörder, was die Grausamkeit angeht. 

[Anmerkung der Moderation: Vergleich abgewandelt, da darin Personen genannt worden sind, die andere Community-Mitglieder verängstigen könnten.]

 

Wie hat Gandhi so schön gesagt?!: "Auge um Auge, und die Welt wird blind sein!"

Und der Mann hat Recht!

 

Man sollte nie gleiches mit gleichem vergelten ... da kommt nichts Gutes bei raus. 

 

Einwurf: 

Bitte kommt jetzt nicht mit "Kosten" um die Ecke. Die Todesstrafe in ihrer kompletten Ausführung, ist, laut Studien, rund 20 Mal teurer, als Lebenslänglich ohne Aussicht auf Bewährung !!!!! Denn die Kosten für Lebenslänglich werden oft vorangestellt im Argumentieren FÜR die Todesstrafe. Das funktioniert jetzt leider nicht mehr. Wurde ja widerlegt.

 

Der Staat ermordet jemanden, um der Bevölkerung aufzuzeigen, wie falsch Mord ist? Jemanden (eiskalt und berechnend) ermorden, um ihn/oder sie  (und auch seine/ihre FamilieVerwandten und Freunde) dafür zu bestrafen, dass er/sie jemanden ermordet hat? Das macht keinen Sinn. Das ist irre. Was ist denn das bitte für eine Message an die Bevölkerung? Das ist ja ein Widerspruch in sich. 

 

Damit wäre der Staat kein bisschen besser, als die Serienmörder unserer und ihrer Zeit. Dann können die Verantwortlichen sich ja gleich im Anschluss gegenseitig die Todesspritze reindrücken. SIE HABEN JA SCHLIEßLICH AUCH GEMORDET UND ZWAR AUF BRUTALE WEISE ... NÄMLICH NACH PLAN! DAMIT BEGEHEN SIE TEILWEISE NOCH SCHLIMMERE TATEN, ALS DIE, BEI DENEN SIE DIE TODESSTRAFE DURCHFÜHREN! DENN: Sie haben ein ganzes Mordsystem, eine Liste. Sie planen diese Morde lange im Vorraus ganz genau. Ich meine, wie eiskalt und abartig kann ein Mord denn noch sein? So viel Luft nach oben ist da nicht mehr, würde ich sagen.

[Anmerkung der Moderation: Vergleich entfernt, da darin Figuren und Personen genannt worden sind, die andere Community-Mitglieder verängstigen könnten.]

 

Außerdem werden sie ermodet und dann sind sie erlöst. Sie sollen doch für immer hinter Gitter bleiben, wenn Lebenslänglich, dann anschließende Sicherheitsverwahrung bis ans Lebensende.

 

Sicher, sie müssen oft Jahre auf den Tag ihrer Hinrichtung warten, im Wissen, dass es passieren wird und jeden Tag jemand rein kommen und dein Schicksal besiegeln könnte. Trotzdem leiden sie nicht genug, wenn sie dann ermordet werden. Sie leiden höchstens ein paar Jährchen und werden dann durch die Spritze oder den Stuhl etc. erlöst. Obendrein sind viele, die meisten, von den ganz krassen Mördern (wie eben die Serienmörder) Soziopathen ,wie sie im Buche stehen. Sie juckt es oft gar nicht, dass ihr Tod bevorsteht.

 

Hier ein Zitat von [Anmerkung der Moderation: Namen entfernt, da die genannte Person andere Community-Mitglieder verängstigen könnte.]. Einer der schlimmsten Serienmörder ... seine letzten Worte, als er den Hinrichtungsraum betrat, waren: "Leckt mich am Ar***!" ... der Typ hatte keine Angst vor seiner Hinrichtung. Er hat das mit einem Grinsen im Gesicht gesagt. Er hat auch gegrinst, als das Urteil im Gerichtssaal fiel. Für viele ist nichts wirklich eine Strafe. Weil sie Angst vor Strafen haben.

 

So .... ich kann echt nicht verstehen, wie man für die Todesstrafe sein kann. Noch weniger kann ich verstehen, wie man dann auch noch halbwegs vernünftige Gründe für diese Meinung aufzeigen kann?!

 

"Sorry .... I don`t get it !"

 

Grüße, Till

aus Mainz

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Russia14 (20) aus Mainz

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schrieb :

#1263

Einem pädophilen umbringen ? Nicht jeder pädophile ist ein Vergewaltiger oder kinderschänder 

 

genügend pädophile reißen sich zsm und gehen ihrer Orientierung ( vorpupertärer was das Wort pädophil beschreibt ) nicht nach sondern unterdrücken es 

 

man muss solchen Leuten helfen in ihrer Orientierung , denn im Gegensatz zu Homo und hetero sexuellen können sie ihre Orientierung nicht ausleben denn ein vorpupertärer weiß nicht was dort eigl passiert und wie und warum 

 

was aber nicht heißt das ein pädophiler der seinen ,, trieb " nachgibt was böses mit dem Kind vorhat 

Isegrim (Gast) (13)

schrieb :

#1262

Ich persönlich bin gegen die Todesstrafe. Denn wir hassen z.B. Mörder doch dafür, dass sie Menschen töten, oder? Aber wenn sie dann umgebracht werden, ist das doch eigentlich das gleiche- ein Mensch wird getötet. Für den Mörder fände ich dann eine lebenslange Haftstrafe besser, denn in dieser ganzen Zeit kann er über seine Taten nachdenken. Ich glaube, es ist sehr unschön, im Gefängnis zu sitzen. Für den Mörder wäre die Todesstrafe dann ja eher eine Erlösung. Das ist auf jeden Fall meine Meinung dazu.

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Ru**** (abgemeldet) (21)

schrieb :

#1261

Das hört sich komisch an aber...Ich bin für die Todesstrafe! Aber mit einer anderen Regel zum beispiel in Amerika wenn man in einer Bank einbricht wird man ja auch zur Todesstrafe verurteilt! Was ich nicht gut finde denn jeder kann sich verändern und das was er getan hat war für mich nicht eine Todesstrafe wert! Ich würde jemanden eine TodesStrafe geben der zum Beispiel Kinder tötet/entführt oder Pädophilen denn sowas geht garnicht finde ich, aber jeder hat seine Meinung :)

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schrieb :

#1260

Zitat von: Evanlyn

Wer bestimmt dann wer eine solche "Person" ist? Woran wird es gemessen? Daran, für wie viele Tode man verantwortlich ist?

Hoffentlich ist klar, das ich auf keinen Fall solche Taten befürworte und es in meinen Augen durchaus Menschen gibt, ohne die die Welt deutlich besser dran wäre!

 

Ich denke viele Meschen sind der Meinung, das man Ausnahmen machen darf, was das Ablehnen der Todesstrafe betrifft. Aber ich persönlich muss sagen, dass es für mich in dem Fall nur "entweder" "oder" gibt.

 

Also um beim Bsp. Hitler zu bleiben, natürlich würde ich es sehr gut finden, wenn eins der Attentate auf ihn geglückt wäre, aber wenn es heute (rein hypothetisch natürlich) einen Prozess gegen ihn gäbe, würde ich trotzdem gegen seinen Tod stimmen.

 

Vielleicht finden das manche merkwürdig, aber für mich macht es einfach einen Unterschied ob es einen einzelnen eigenständig handelnden Mörder gibt, oder ob der Tod offiziell vom Staat und somit iwie ja auch vom Volk bestimmt wurde.

 

Ich bin auch gegen die Todesstrafe, wie ich geschrieben habe. Ich habe nur gemeint, dass ich es in solchen Fällen nicht schlimm oder sogar gut finde, was nicht heißt, dass ich dafür stimmen würde. Ich könnte überhaupt nie dafür abstimmen, dass jemand umgebracht wird. Aber falls es so entschieden wird, hätte ich nichts dagegen.

Außerdem ist der Nationalsozialismus und alles, was dazugehört, zum Glück Geschichte und es geht eher um das Jetzt, wo die Todesstrafe leider noch nicht in allen Ländern abgeschafft wurde.

aus Fr. i. Brg.

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Evanlyn (22) aus Fr. i. Brg.

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schrieb :

#1259

Zitat von: FloraFlowerx3

Ich finde sie schrecklich und bin auf jeden Fall dagegen. Die einzigen Fälle, wo ich sie gut fände, wären solche "Personen" wie Hitler.

Wenn jemand z.B. Menschen aus bösem Willen tötet, würde ich sagen, dass er, wenn er es bereut, ins Gefängnis kommen soll und wenn er es nicht bereut oder sogar für das Richtige hält, ist er psychisch krank und sollte schleunigst in eine Psychiatrie kommen.

 

Wer bestimmt dann wer eine solche "Person" ist? Woran wird es gemessen? Daran, für wie viele Tode man verantwortlich ist?

Hoffentlich ist klar, das ich auf keinen Fall solche Taten befürworte und es in meinen Augen durchaus Menschen gibt, ohne die die Welt deutlich besser dran wäre!

 

Ich denke viele Meschen sind der Meinung, das man Ausnahmen machen darf, was das Ablehnen der Todesstrafe betrifft. Aber ich persönlich muss sagen, dass es für mich in dem Fall nur "entweder" "oder" gibt.

 

Also um beim Bsp. Hitler zu bleiben, natürlich würde ich es sehr gut finden, wenn eins der Attentate auf ihn geglückt wäre, aber wenn es heute (rein hypothetisch natürlich) einen Prozess gegen ihn gäbe, würde ich trotzdem gegen seinen Tod stimmen.

 

Vielleicht finden das manche merkwürdig, aber für mich macht es einfach einen Unterschied ob es einen einzelnen eigenständig handelnden Mörder gibt, oder ob der Tod offiziell vom Staat und somit iwie ja auch vom Volk bestimmt wurde.

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schrieb :

#1258

Ich finde sie schrecklich und bin auf jeden Fall dagegen. Die einzigen Fälle, wo ich sie gut fände, wären solche "Personen" wie Hitler.

Wenn jemand z.B. Menschen aus bösem Willen tötet, würde ich sagen, dass er, wenn er es bereut, ins Gefängnis kommen soll und wenn er es nicht bereut oder sogar für das Richtige hält, ist er psychisch krank und sollte schleunigst in eine Psychiatrie kommen.

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